Nuclear Energy Conference 2022

Vortagende

Felicia Aminoff ist Analytikerin BloombergNEF, die sich mit der Politik der Energiewende beschäftigt. Ihre Fachkompetenz fasst die Energiewirtschaft, Gebäudetechnik und die Dekarbonisierung des Verkehrs um.

Sie schafft die Analysen des Fortschritts der europäischen Länder in Richtung emissionsfreie Ziele und modelliert Energiesysteme mit Minimalkosten, die die festgesetzten Emissionsgrenzwerte erfüllen. Sie beteiligt sich auch an Entwicklung der Szenarien für Beendigung des Abbaus und der Verbrennung von Kohle in der Tschechischen Republik, die in Zusammenarbeit mit der Organisation Bloomberg Philanthropies sowie mit der Plattform für Kohleregionen in der Wende in der EU entstehen.

Felicia Aminoff hat vor der Tätigkeit in BloombergNEF den Anlauf Spark Sustainability mitgegründet, der u.a. den Carbonrechner entwickelt hat. Den Magistertitel im Fachbereich Umwelttechnologie und Energiepolitik hat sie in Imperial College London erhalten.

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Petr Holub widmet sich während seiner ganzen Berufstätigkeit der Durchsetzung der nachhaltigen Energiewirtschaft. Elf Jahre war er als Direktor der „Chance für Bauten“ tätig, des Berufsverbandes für energieeffizientes Bauwesen. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 hat er eine respektierte Organisation aufgebaut. Drei Jahre davor diente er im Umweltministerium als Berater der Minister und Direktor der Abteilung für die nachhaltige Energiewirtschaft und Verkehr. Mehrere Jahre arbeitete er auch im Verein Hnutí Duha. Als Berater beurteilte er die aus den Fonds EWR/Norwegen finanzierten Projekte und für SEVEn war er als Assistent für die Städte in ihrer Eingliederung in den Pakt der Oberbürgermeister und Bürgermeister tätig.

Er verweilt oft auch in Brüssel, wo er behilflich ist, die europäische Gesetzgebung sowie ökonomische Instrumente einzustellen. Er hat das Central and Eastern European Energy Efficiency Forum (C4E Forum) mitgegründet, in Rumänien hat er eine Bussinessassoziation Roenef gegründet. Für die Europäische Kommission hat er als Berater eine Einstellung der Rahmen für die Energieeinsparungen in der Ukraine entworfen. Im Juli 2021 hat er eine Beratergesellschaft Budovy21 (Bauten21) gegründet.

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Yves Marignac ist Leiter für Zukunftsanalysen im Experten-Think-Tank Association négaWatt, der sich den Fragen der Energiewende widmet, und der leitende Expert für Kernenergie- und Fossilenergiewirtschaft in der Tochtergesellschaft Institut négaWatt.

Er erhielt den Magistertitel im Bereich reine Mathematik, das Diplom DEA im Bererich wissenschaftliche und technische Informatik in der Universität Orsay. In CEA absolvierte er die Doktoratsforschung zum Thema Rahmenbedingungen für die Diskussion über Aktivitäten in der Kernenergiewirtschaft. Danach im Jahr 1997 startete er eine Karriere des nicht-institutionalen Experten in diesen Fragen als Forschungsmitarbeiter in WISE Paris, einer non-profit Expertenagentur für die Kernenergiewirtschaft in Paris, die von ihm in Jahren 2003 - 2019 geführt wurde.

Er bietet Gutachten sowie Beratung im Bereich Kernkraft, Energieszenarien und -politiken und mit ihnen zusammenhängende Entscheidungsprozesse an, und zwar für eine ganze Reihe von Akteuren, von NGO’s wie Greenpeace über Expertenorgane wie IRSN in Frankreich und internationale Agenturen wie NEA bis zu Parlamenten, Regierungsorganen und weiteren öffentlichen Akteuren in verschiedenen Ländern Europas sowie der ganzen Welt. Er unterrichtet in verschiedenen Hochschulen, u.a. in Sciences Po.

Im Jahr 2000 war er Mitglied des Expertenteams, das einen Bericht für den Regierungsvorsitzenden zum Thema Wirtschaftlichkeit der Kernenergiewirtschaft ausgearbeitet hat. In Jahren 2012-2013 war er Mitglied des Sekretariats für die nationale Diskussion über Energiewende im Rahmen des Ministeriums für Ökologie. Seit 2014 ist er Mitglied in einigen Expertengruppen des Französischen Amtes für die kerntechnische Sicherheit.

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Photo © Association négaWatt

Simon Müller ist deutscher Direktor der Organisation Agora Energiewende. Er leitet ihre Tätigkeit in Deutschland in Schwerpunktsbereichen Energie- und Klimapolitik sowie im Bereich Infrastruktur für Strom, Wärme und Energie.

Simon Müller beriet in zehn Jahren als Experte für die Energiewende Regierungen in mehr als 20 Ländern in sechs Weltteilen und ist Koordinator und Autor von verschiedenen Studien über Energiewende in Richtung erneuerbare Energiequellen.

Vor Agora in Jahren 2010-2019 war er in der Internationalen Energieagentur in Paris tätig, wo er eine neue Abteilung für System- und Marktintegration der erneuerbaren Energiequellen gegründet und geleitet hat. In Jahren 2019-2021 war er Leiter der Abteilung für Energiewirtschaft in der Gesellschaft ENERTRAG mit Sitz in der Region Uckermark, die sich mit erneuerbarer Energie beschäftigt. Er arbeitete auch als Consulent, u.a. in der Stiftung für Klimaneutralität, in der Deutschen Klimaallianz sowie in der Weltbank.

Simon Müller ist Absolvent des Mercatorstipendiums für internationale Fragen und Mitglied des Beirats im Institut DLR für Vernetzung der Energiesysteme. Er studierte in Oldenburg, Bremen und Berlin (Psychologie und Physik). Er verfügt über Titel M.Sc. (Diplom) im Bereich Physik.

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Oldřich Sklenář ist Analytiker im Forschungszentrum der Assoziation für internationale Fragen. Er beschäftigt sich mit Problem der Energiewirtschaft und Produktion der Treibhausgase. Er studierte Fachbereiche Energiewirtschaftliche und Prozessanlagen in der Technischen Universität in Brno und Umweltstudien in der Masaryk-Universität. Außerdem absolvierte er auch eine Studienaufenthalt in Vrije Universiteit Brussel.

Seine Berufstätigkeit startete er als Planer in der Energiewirtschaft, wobei er sich u.a. an Projekten der Sanierung der Altlasten nach dem Uranabbau in Stráž pod Ralskem und der Fertigstellung des Kernkraftwerkes Mochovce beteiligte. Danach arbeitete er für einige Organisationen, einschließlich NGO’s, mit dem Schwerpunkt Entwicklung der erneuerbaren Energiequellen und Energiemanagement. Den größten Teil seiner beruflichen Karriere verbrachte er in der Position Manager im Bereich Entwicklung und Herstellung der Elektromaschinen.

Außer Assoziation für internationale Fragen ist er auch als Analytiker für die Organisation Fakten zum Klima tätig.

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Stephen Thomas ist ehemaliger Professor der Energiepolitik an der University of Greenwich in London. Er widmete sich den Fragen der Energiepolitik 40 Jahre: in Jahren 1976 - 2000 an der University of Sussex und danach seit 2001 an der University of Greenwich bis seine Pensionierung im Jahr 2015. Er konzentrierte sich vor allem auf die Kernenergiewirtschaft aus der Sicht der Ökonomie, der Betriebsergebnisse und der Entsorgung der Kraftwerke nach der Beendigung der Laufzeit. Er arbeitete als Consulent für Fragen der Kernenergiewirtschaft für die Internationale Agentur für die Kernkraft (IAEA), Europäische Bank für Erneuerung und Entwicklung (EBRD) und für die Regierungen von Brasilien und Südafrika.

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